In meiner Arbeit verstehe ich den Körper als Erinnerungsraum.
Erfahrungen, besonders belastende oder überwältigende, werden nicht nur im Denken gespeichert, sondern auch im Nervensystem, im Gewebe, in der Atmung, in Spannung und Bewegung. Oft zeigt sich das durch Unruhe, Verspannungen, Erschöpfung, Schmerzen, das Gefühl nicht richtig da zu sein oder durch Muster, die sich trotz Verstehen nicht verändern lassen.
Craniosacral-Therapie setzt genau da an.
Im Gespräch und durch feine, ruhige und achtsamen Berührungen, kann der Körper, der Geist und die Seele in einen angenehmen Zustand der Ruhe geführt werden.
Im Mittelpunkt steht das behutsame Wahrnehmen, was sich im Körper zeigt, in einem Tempo, das Sicherheit ermöglicht. Der Organismus erhält Raum, unvollendete Reaktionen zu regulieren, Spannungen zu lösen und wieder mehr Selbstwahrnehmung und innere Ordnung zu schaffen.
Integration bedeutet dabei nicht, etwas wegzumachen, sondern wieder in Kontakt zu kommen...
...mit dem eigenen Rhythmus,
...mit Grenzen,
...mit Lebendigkeit,
...und mit dem Gefühl, im eigenen Körper zuhause zu sein.
Ich begleite diesen Prozess achtsam, mit viel Empathie, ressourcenorientiert und ohne Druck, damit Veränderung nicht erzwungen wird, sondern entstehen darf.
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